Aktivist:innen von Greenpeace Münster machen auf globale Konflikte aufmerksam und rufen mit weihnachtlichem Kerzenlicht zu einem Ende der weltweiten Rüstungsspirale auf
Auf dem Stubengassenplatz in Münster luden Aktivist:innen am Freitag den 21.11. mit einer Projektion dazu ein, innezuhalten, über verschiedene Konflikte in der Welt ins Gespräch zu kommen und als Zeichen für mehr Frieden Kerzen zu entzünden. Auf diese Weise entstand im Laufe des Abends ein 4x4m großes leuchtendes Peace Zeichen. Auf Bannern war der Aufruf „Give Peace a Chance“ zu lesen.
„Mit dieser Aktion möchten wir einen Moment der Besinnung schaffen – und zeigen, dass Frieden immer wieder neu gestaltet werden muss“, sagte Leonhard Vogt, ehrenamtlich aktiv bei Greenpeace in Münster. „Statt in militärische Eskalation zu investieren, braucht es jetzt mutige Schritte für Abrüstung und Diplomatie.“
Eva Kintrup ergänzte „Frieden und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Krieg befeuert die Klimakrise und erschwert Klimaschutzmaßnahmen. Gleichzeitig sind Gebiete, die besonders stark von der Klimakatastrophe betroffen sind auch oft Konfliktherde.“






Greenpeace veröffentlichte bereits 2020 ein Friedensmanifest, in dem 11 Thesen und Forderungen rund im das Thema Frieden und Klimaschutz aufgestellt werden. Interessierte können Greenpeace mit der Unterzeichnung einer zugehörigen Petition unterstützen, in der unter anderem das Verbot von Atomwaffen gefordert wird.
„Frieden entsteht durch die Aktionen von vielen“ resümierte Lena Hermann, Greenpeace Münster.